Im Herbst hatte ich eine Forsythia gerodet, weil sie dort, wo sie stand, wirklich störte. Vorher hatte ich mich erinnert, dass unter der Forsythia im Frühling jedermenge Buschwindröschen blühten. Also habe ich beim Roden akribisch darauf geachtet, möglichst jedes Rhizomstückchen der Anemonen zu retten. Die Rhizome habe ich dann unter verschiedenen Gehölzen verteilt und habe gehofft, dass sie alle wiederkommen. Nun finde ich im Frühjahr Buschwindröschen überall: dort, wo ich glaubte, jedes Stückchen aus dem Boden genommen zu haben, dann an den Stellen, an denen ich die geretteten Rhizome gepflanzt hatte und kurioserweise auch an verschiedenen Stellen, an denen es bisher nie welche gab und an denen ich auch ganz bestimmt keine gesetzt habe. Ich freu mich und hoffe, dass sie sich noch weiter ausbreiten.